Dienstag, April 29, 2014

Der Stadttheaterbesuch 2014

Der Stadttheaterbesuch 2014

Am 28.4.14 startete die Klasse 6B den Schulausflug in das Hagener Stadttheater. Einer unserer Mitschüler wollte unsere Aufregung vor der Führung steigern indem er sein Schokoticket im Klassenraum liegen gelassen hatte und die Spannung erhöhte. Die Hinfahrt verlief sonst gut und reibungslos. Als wir am Theater ankamen machten wir eine kleine Pause und dann ging es los. Miriam die sich und bereits als Theaterpädagogin vorgestellt hatte erfuhr leider zu spät von einem nicht eingeplantem Vortanzen und musste uns schonend beibringen dass wir ganz leise sein mussten (***PSSSSSSSTT!***) und nicht die Drehbühne sehen konnten wie wir uns das vorgestellt hatten.

 Die Führung ging durch etliche Flure in den Bühnenraum und wir sahen wie groß diese Bühne eigentlich war. Miriam zeigte uns sehr viele Scheinwerfer und Spotarten die im hinteren Bereich der Bühne nur auf ihren Einsatz warteten. Unsere Theaterpädagogin führte uns in die Werkstatt wo ein Schüler seinen Kopf in den Abluftsauger steckte und ihn kurz darauf mit einer Sturmfrisur weder heraus zog (1A für Undercut-Frisuren) .

 Die Werkstatt beherbergte unter anderen sehr exotische riesen Visagen und ein lebensgroßes Pferd aus Stahl und Schrott (für die Aufführung Don Quichotte). Es ging weiter in das Paradies jedes Mädchens. In den Fundus der Kostüme. So einen großen Kleiderschrank hatten wir glaube ich alle noch nie gesehen. Unsere Führung endete mit einer Überraschung: Wir wurden als Schulklasse in das Theaterstück ,,Tote Pinguine schmecken nicht '' eingeladen.
Wer also Lust auf Kultur hat, eine neue Frisur brauchst oder neue Kleider anprobieren möchte ist im Hagener Theater genau richtig!

Theatre is waiting for You on ...
http://www.theaterhagen.de/

 Smarteshagen 2.0 Das Team

Wir, die Klasse 6B vom Christian-Rolfs-Gymnasium, führen den Blog HA-lt an! in Hagen weiter, denn wir finden, dass wir unsere Stadt als schön, grün und lebenswert präsentieren müssen und den Leuten, den gewissen Stubser geben einmal genauer hinzuschauen...
Und das sind wir :

 

Name: Büsra
Alter: 11
Wohnort: Hagen - Haspe
Was mich interessiert: Karl-Ernst-Osthaus` Lebenlauf

Name: Caterina ( Cati )
Alter: 11
Wohnort: Hagen-Haspe
Was mich interessiert: Hagen und die Umgebung

Name: Daniela
Alter: 12
Wohnort: Hagen
Was mich interessiert: Das Hagener Stadttheater

Name: Simge
Alter: 12
Wohnort: Gevelsberg
Was mich interessiert: Das Leben in Hagen

Name: Melissa
Alter: 12
Wohnort: Hagen
Was mich interessiert: Der Stadtgarten

Name: Lucia
Alter:11
Wohnort: Hagen
Was mich interessiert: Der Bismarkturm

Name: Ilayda
Alter: 12
Wohnort: Hagen -Haspe
Was mich interessiert: Der Bahnhof

Name: Karin
Alter: 12
Wohnort: Gevelberg
Was mich interessiert: Die Hagener Stadtgeschichte

Name: Chiara
Alter 12
Wohnort:Hagan
Was mich interessiert: Das Hagener Theater

Name: Yasmin
Alter: 12
Wohnort: Hagen
Was mich interessiert: Haspe

Name: Amina
Alter: 11
Wohnort: Hagen
Was mich interessiert: Der Hohenhof

Name: Julia
Alter: 12
Wohnort: Hagen
Was mich interessiert: Das Freilichtmuseum

Name: Teresa
Alter: 12
Wohnort: Hagen
Was mich interessiert: Die große Sternwarte

Name: Elisabeth
Alter: 11
Wohnort: Hagen
Was mich interessiert: KEO

Name: Nele
Alter:12
Wohnort: Hagen
Was mich interessiert: Kaiser Friedrich Turm

Name: Lisa
Alter: 11
Wohnort: Gevelsberg
Was mich interessiert: Der Dreitürme Weg

Name: Meriem
Alter: 12
Wohnort: Gevesberg
Was mich interessiert: Das Emil Schumacher Museum

Name: Cheyenne
Alter: 12
Wohnort: Wetter
Was mich interessiert: KEO

Name: Vanessa
Alter: 11
Wohnort: Hagen
Was mich interessiert: Das Freilichtmuseum

Name: Henni
Alter: 11
Wohnort: Gevelsberg
Was mich interessiert: Der Hasper Hüttenplatz

Name: Felix (Felix Future)
Alter: 12
Wohnort: Hagen
Was mich interessiert: Die komplette Hagener Stadtgeschichte

Und last but not least ...
Name: Frau Schwickert
Beruf: Lehrerin
Klasse: 6B CRG

Und wenn ihr Lust habt euch unsere Schule anzugucken klickt auf http://www.crghagen.de/crg2/index.php

Und falls ihr mehr Infos zum Hagener Unternehmerverein haben wollt klickt auf
http://www.unternehmerverein-hagen.de/

Dienstag, April 09, 2013

Interview mit dem Intendanten des Hagener Theaters Norbert Hilchenbach

Am 13.02.2013 besuchten wir, der Projektkurs des CRG aus Haspe und Schüler der Hauptschule Remberg, das Stadttheater in Hagen. Nachdem wir von der Theaterpädagogin freundlich im Foyer begrüßt und in die Thematik eingeführt wurden, fingen wir an mit der Führung quer durch das Theater. Wir gingen auf die Bühne und sahen diese einmal von der Schauspielerperspektive aus.

Danach besuchten wir die Frauen- und Männerschneiderei und erfuhren, dass jedes einzelne Kostüm nur durch mindestens 2 Wochen harte Handarbeit entstehen kann. Um noch mehr über das Theater zu erfahren trafen wir uns mit dem Intendanten des Theaters, Norbert Hilchenbach, auf der Probebühne des Lutz. Wir führten folgendes Interview mit ihm:


Schüler: Wie viele Stücke werden pro Jahr aufgeführt?

Norbert Hilchenbach: Früher waren es 60 Stücke im Jahr. Heute sind es weitaus weniger.
Es werden ca. 500 Veranstaltungen in 10 Monaten aufgeführt.
----------------------------------------------------------------------------------------
Schüler: Wie viel Budget steht dem Theater pro Jahr zur Verfügung?

Norbert Hilchenbach: Es gibt ca. 6000 Abonnenten, die regelmäßig das Theater besuchen.
Früher waren es viel mehr, aber trotzdem hat das Hagener Theater die meisten Besucher aus Hagen. Viele kommen aus einem Umkreis von 20 km.
-----------------------------------------------------------------------------------------
 Schüler: Wie lange sind sie schon Intendant und wie wird man überhaupt Intendant?

Norbert Hilchenbach: Ich bin seit 22 Jahren Intendant und seit 6 Jahren arbeite ich in Hagen. Es gibt kein Ausbildungsgang, der spezifisch die Aufgaben eines Intendanten enthält. Man braucht gute Erfahrungen im Theater. Ich selber nehme seit 40 Jahren aktiv am Theaterleben teil und habe in dieser langen Zeit verschiedene Aufgaben ausgeführt wie z.B Bühnenarbeit oder Regie.
------------------------------------------------------------------------------------------
Schüler: Wer ist eigentlich der Intendant und was sind seine Aufgaben?

Norbert Hilchenbach: Der Intendant ist der Chef des Theaters. Er ist zuständig für die drei großen Bereiche im Theater. Diese sind:
1.Künstlerischer Betrieb
2.Technischer Betrieb
3.Verwaltungsbereich
 Insgesamt haben wir in unserem Theater ca. 280 Angestellte.
------------------------------------------------------------------------------------------
Schüler: Wie wird das Theater finanziert?

Norbert Hilchenbach: Das Theater hat ein bestimmtes Budget, womit das Personal und der Haushalt, wie Strom und Wasser, finanziert wird. Um Geld zu sparen wird sehr viel selbst hergestellt.
------------------------------------------------------------------------------------------
Schüler: Was wird denn alles selbst gemacht ?

Norbert Hilchenbach: Zum Beispiel werden die Kostüme hier bei unseren Schneider/innen selbst entworfen und erstellt. Die Requisiten und alles, was auf die Bühne kommt wird hier, bei unseren Handwerkern und Tischlern, hergestellt.
-------------------------------------------------------------------------------------------
Schüler: Das ist ja eine Menge Handarbeit.

Norbert Hilchenbach: Ja, wir sind hier eine richtige Manufaktur (lacht).
------------------------------------------------------------------------------------------
Schüler: Nun zum Thema Schauspieler: Wie sieht deren Arbeitsalltag aus ?

Norbert Hilchenbach: Für sie gibt es auch bestimmte Regelungen, die wir beachten müssen. Zum Beispiel muss dem Schauspieler vor einer Vorstellung mindestens eine 4 stündige Ruhepause ermöglicht werden. Das heißt, dass Theater hat die Aufgabe die zeitlichen Termine so zu managen, dass genügend Zeit für die Proben geschaffen wird. Auch die Ruhepausen und die Vorstellungen dürfen sich nicht überschneiden.
------------------------------------------------------------------------------------------
Schüler: Haben auch mal prominente Schauspieler in einem Stück im Hagener Theater mitgespielt?

Norbert Hilchenbach: Ja, es gab auch schon Schauspieler bei uns, die später berühmt wurden. Aber bekannt sein/prominent sein heißt nicht gleichzeitig gut sein und es ist wichtig das die Vorstellungen eine gute Qualität haben.


Abschließend möchten wir an dieser Stelle ein Zitat über das Hagener Theater und allgemein das Kulturvorkommen in Hagen von Norbert Hilchenbach anführen:

"Ohne Theater ist eine Stadt nicht wirklich lebendig. Kneipen und Einkaufszentren machen eine Stadt nicht aus. Das, was eine Stadt ausmacht sind Kultur und somit auch das Theater. Und diese kann man nicht hoch genug schätzen..."


 

Donnerstag, Februar 14, 2013

Führung durch das Stadttheater Hagen

Das Stadttheater in Hagen ist und war schon immer ein bedeutender Teil der kulturellen Gesellschaft in Hagen und Umgebung. Somit entschlossen wir uns dazu, das Stadttheater genauer unter die Lupe zu nehmen. Am 13.02.2013 trafen wir uns, um an einer Führung durch das Theater teilzunehmen. Wir wurden nett empfangen und nach kleineren Vorbereitungen durch das Theater geführt.

Als erstes wurde uns der Raum des Geschehens gezeigt, der Besuchersaal und die Bühne. Bemerkenswert dabei ist die Größe, welche man als „normaler Besucher“ nicht gleich wahrnimmt. Die Bühne ist über 140km² groß und ragt circa 30 Meter in die Höhe. Hier werden die verschiedenen Bühnenbilder aufbewahrt, welche bei Bedarf einfach mittels Technik heruntergefahren werden können. Von außen ist die Bühne erkennbar, indem man sich an dem höchsten Punkt des Gebäudes orientiert, welcher (bei jedem Theater) über der Bühne liegt, eine Art „quadratischer Turm“.

Zunächst wurden wir durch die eigene Schneiderei geführt, die viele Vorteile gegenüber einer externen Schneiderei hat. Es entstehen weniger Kosten und Kostüme können beispielsweise problemlos vor Ort angepasst werden. Dort werden circa pro Kostüm 14 Tage in Anspruch genommen.

Anschließend stellte uns der Intendant des Theater Hagens, Herr Hilchenbach, seine Zeit für ein Interview zur Verfügung. Er dient als Verwalter des Theaters. Vollständige Informationen zum Interview finden Sie in einem anderen Bericht.

Nach einem sehr interessanten Interview wurden uns noch die internen Werkstätten vorgestellt, welche die Bühnenbilder und ähnliches selber produzieren. Auch hier gibt es, wie durch die Schneiderei, viele Vorteile gegenüber externen Werkstätten. Es gestaltet sich alles viel praktischer, indem kleine Komplikationen direkt vor Ort angepasst werden können.

Schließlich sah man leider auch, wie das Theater unter den finanziellen Problemen der Stadt Hagen leidet. Es werden viele Aushilfen benötigt, damit sich das Theater über Wasser halten kann. Seit circa 5 Jahren steht das Theater auf der Kippe, sodass eine zukünftige Existenz nicht gesichert ist. Dies ist ein Grund, warum man handeln sollte! Wenn Hagen das Stadttheater verliert, dann verliert man auch einen Großteil der kulturellen Anhänger, die aus einem Umkreis von mehr als 20km kommen.

Als Fazit kann man zusammenfassen, dass das Stadttheater ein sehr interessanter und vor allem wichtiger Teil Hagens ist und nicht aufgrund des Geldmangels geschlossen werden sollte.

Sonntag, Februar 10, 2013

Kunsthistorisches Seminar Osthaus Museum

Am Donnerstag, den 7.2.2013 trafen wir uns um 16Uhr mit Frau Fischer, ihren Schülern der Hauptschule Remberg, Herrn Lotz und den Studenten der Universität Dortmund in der Eingangshalle des Osthaus Museums, welches zusammen mit dem Emil-Schumacher-Museum das Kunstquartier Hagen bildet. 

Bei einem kurzen Treffen aller Beteiligten, wurde der Tagesverlauf im Museum besprochen. Es wurden Gruppen gebildet die jeweils aus Studenten, Gymnasiasten und Hauptschülern bestanden. Die Hauptschüler, die zuvor Kenntnisse über das Museum gewonnen hatten, führten die jeweiligen Gruppen durch das Osthaus Museum und ließen uns an ihren Kenntnissen teilhaben. 


So erklärten sie uns zum Beispiel, dass das Osthaus Museum früher als Wohnaus und Museum fungierte. Ein weiterer Punkt in ihren Erklärungen war, dass das Design des Museums stark durch die orientalischen Reisen von Karl Ernst Osthaus beeinflusst wurde.


Besonders beeindruckend war die Bibliothek, die später ins Museum integriert wurde. Diese umfasst viele bedeutende Werke, unter denen sich sogar ein Buch über unsere Schule, das Christian-Rohlfs-Gymnasium, befindet. 


Nach den einzelnen Führungen kamen wir erneut in der Bibliothek zusammen und tauschten unsere Endrücke und unsere neu gewonnen Kenntnisse aus. 


Zusammenfassend kann man sagen, dass ein Besuch, des Osthaus Museums, für jeden kulturell Interessierten, sehr lohnenswert ist.